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Hypnose

Beim Wort “Hypnose” haben viele Menschen zunächst ein ungutes Gefühl oder gar Angst, der Hypnotiseur könnte sie fernsteuern oder peinliche Dinge tun lassen. Viele fürchten, der Hypnotiseur hätte die Macht, den Klienten nach Belieben zu manipulieren.
Das ist natürlich Humbug.
Keiner wird in Hypnose Dinge tun, vor denen er im “Wachzustand” zurückschrecken würde. Das hört sich jetzt vielleicht komisch an, angesichts der vielen (teils lustigen, teils haarsträubenden) Szenen, die jeder von uns schon einmal bei einer Show-Hypnose gesehen oder mitbekommen hat.
Aber sicher ist: Wer nicht hypnotisiert werden möchte, sich entsprechend öffnet und sich darauf einlässt, der kann auch nicht hypnotisiert werden. Das Unbewusste wird nichts an die Oberfläche bringen, was nicht auch im Wachzustand verarbeitet werden könnte.
Der Hypnotiseur hilft dem Klienten lediglich dabei, einen Trancezustand herbeizuführen, indem er bestimmte Techniken und Sprachmuster anwendet.

Trancezustände kennt jeder von uns.

Denken wir z. B. an eine längere Autofahrt, wenn die Gedanken abschweifen und wir uns nicht genau an die letzten Kilometer erinnern können oder während der Arbeit, wenn wir im “Flow” sind und die Zeit wie im Flug vergeht. Ja, das sind Trancezustände, denn Trance bedeutet nicht zwangsläufig, dass wir die Augen geschlossen haben und der Körper völlig entspannt auf der Matte liegt.
Die Tiefe der Trance fällt unterschiedlich stark aus. Je nachdem, wie offen der Klient ist und sich auf den Hypnotiseur einlässt, sind auch tiefschlafähnliche Hypnosezustände möglich. Trance ist aber auch ein Zustand höchster Konzentration und Aufnahmebereitschaft.

Hypnose beim Coaching

Und genau diese Konzentration und Aufnahmefähigkeit in Hypnose nutzt der Coach, um den Klienten im Coaching zu befähigen, seine eigenen kreativen Veränderungen selbst einzuleiten. Der Klient erhält während der Hypnose vom Hypnotiseur Anregungen für neue Lösungswege und andere Sichtweisen. Hypnose im Coaching setzt auf die Eigenkompetenz des Klienten, die Lösung seines Problem selbst zu finden.

Hypnose? Aber immer!

Aber auch ohne konkretes Coaching-Thema lohnt es sich, ein Hypnosesitzung zu machen. Stress wird abgebaut, der Körper entspannt sich, tankt neue Energie und der Geist erholt und erfrischt sich.

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erstellt von Klaus Kirchner